Begeistert von der anmutenden Landschaft der Innerschweiz, und vom
prosperierenden Tourismus, zog der Berner Landschaftsmaler Ernst Hodel sen.
ca. 1880 nach Luzern. Er war übrigens ein Zeitgenosse Ferdinand Hodlers,
mit dem er in jungen Jahren einige Zeit eine Ateliergemeinschaft in der
Gegend von Münsingen, im Kanton Bern innehatte. Aus dieser Zeit
stammt ein
reizvolles Doppelportrait.
Es ist nicht verwunderlich, wenn aus dem damals herrschenden Zeitgeist
allgemeiner Naturverehrung heraus E. Hodel sen. als bestandener
Landschaftsmaler den Entschluss fasste auch grossformatige Alpenansichten
zu
malen.
bot sich zu
diesem Zweck idealerweise geradezu an.
Ernst Hodel
dieses Gebäude
das Alpendiorama ein. In akribischer Fleissarbeit, teils unter Assistenz
seines Sohnes, realisierte er diese Idee unter dem Namen ALPINEUM.
Ernst
Hodel jun. 1881-1955
Sohn Ernst Hodel jun., ebenfalls Maler geworden, beendete die Ausbildung
an der Königlich Bayrischen Kunstakademie in München. Nach verschieden
Kunststudien in Paris und Mailand vervollständigte die Ausstellung im ALPINEUM.
Eine besondere Spezialität von Hodel jun. war es, die Bilder in einer frühen
dreidimensionalen Darstellung zu installieren, um so die räumliche
Illusion
noch zu steigern.
Beide Maler hatten verschiedene Ausstellungen im In- und Ausland,
die
ihnen
in
Bahnhofshallen
Z.B. Tells-Kapelle in der Hohlen-Gasse, alte Bahnhofshalle Luzern,
Bern, Basel, und Hotelsäle: in Interlaken und Seeburg-Luzern usw.
Sie scheuten keine Mühen und Strapazen und zogen in die Berge und
auf die Gipfel, um mit unzähligen Skizzen und Studien, sowie
beneidenswert genauen Vorstellungen zu Hause im Atelier diese Werke
zusammen zu fügen und zu perfektionieren.